Das ist: Die Magie der Empathie
Künstlerisches Arbeiten, angetrieben von der Magie der Empathie, teilt mit bestimmten Strömungen des Magischen Realismus in der Malerei ab den 1920er Jahren, wie auch mit dem Magischen Realismus in der Literatur, zwei Elemente: Erstens, den Blick auf den Menschen und seine real-existentielle, durch Leiden, Verlust und Tod geprägte Lebenswelt. Und zweitens die Erkenntnis, dass die Liebe, und nur die Liebe es ist die den Menschen trägt und ihm Kraft und Würde verleiht in der Bewältigung dieser Existenz, in die er hinein geworfen ist. Es entsteht dabei in der Malerei, wie auch in der Literatur, eine starke, magische Empathie. Sie verschlägt Künstlern, die so empfinden, regelrecht die Sprache; nur in der Kunst finden sie die Mittel, sich jenseits des Sagbaren zu artikulieren. Während im Magischen Realismus die künstlerische Sprache zum Traumhaften bis Surrealen tendiert - zu nennen wären etwa Marc Chagall und Frida Kahlo - kann sie in meinen Arbeiten roh oder wild daher kommen. Oftmals changiert sie aber auch zwischen brutalistisch und zärtlich. In jedem Falle wird jedem Romantisieren, Heroisieren und Ästhetisieren eine Absage erteilt. Den Betrachtern wird Aushalten abverlangt.
Gewinnen Sie hier einen ersten Eindruck.